Zuletzt aktualisiert am 05.03.2025
Über mobile Daten lässt es sich auch unterwegs flexibel arbeiten, doch wie viel Datenvolumen benötigen Sie und Ihre Mitarbeitenden dafür? Was ist für Angestellte im Homeoffice empfehlenswert? Und was können Sie tun, wenn das Datenvolumen nicht ausreicht? Hier erfahren Sie mehr.
Beim Arbeiten im Büro oder im Homeoffice ist in der Regel Verlass auf die Internetverbindung per LAN oder WLAN mit einem stabilen Anschluss – meist mit Flatrate, die unbegrenztes Datenvolumen bietet. Arbeiten Ihre Angestellten auch flexibel von unterwegs, nutzen sie dafür in der Regel Laptops oder Diensthandys. Dabei steht ihnen nicht immer ein WLAN-Netzwerk zur Verfügung. Per Hotspot haben sie in solchen Fällen die Möglichkeit, über die mobilen Daten ihres Firmenhandys online zu gehen und effizient arbeiten – jedoch häufig mit begrenztem Datenvolumen.
Wie viel Datenvolumen Sie für Ihre Mitarbeitenden mit Business-Tarifen bereitstellen sollten, hängt von den Tätigkeiten und vom Nutzungsverhalten Ihrer Angestellten ab: Welche Apps oder Funktionen werden für das Arbeiten benötigt und in welchem Umfang laden sie Daten hoch oder herunter? Im Folgenden finden Sie Beispiele und Infos darüber, welches Datenvolumen pro Monat Sie brauchen:
Bestimmte Dienste mobiler Endgeräte verbrauchen kaum Datenvolumen. Kommt das Handy dann nur selten oder eher gelegentlich zum Einsatz, wird auch der Datenverbrauch beim mobilen Arbeiten in der Regel geringer ausfallen.
Weniger ins Gewicht fallen in puncto Datenverbrauch beispielsweise Business-Apps zur firmeninternen Kommunikation: Das Abrufen von Nachrichten über Tools wie Microsoft Teams, Slack, oder auch typische Messenger-Dienste wie WhatsApp. Auch das einfache Abrufen und Versenden von E-Mails schlägt sich meist nicht signifikant auf den Verbrauch nieder.
Für kurze oder gelegentliche Recherchen im Internet oder das Lesen von News-Feeds brauchen Sie üblicherweise ebenfalls nur wenig Datenvolumen. Dabei sollten sie allerdings beachten: Je mehr Bilder oder Videos bei der Arbeit abgerufen werden, desto höher ist der Datenverbrauch. Für Gelegenheitsnutzer eignen sich dementsprechend Business-Tarife mit 5 bis 10 Gigabyte (GB) Datenvolumen pro Monat.
Anders sieht es hingegen aus, wenn Ihre Angestellten in ihrem Aufgabenbereich stärker auf das Internet angewiesen sind, etwa weil sie:
Steht den Nutzenden bei Ihrer Arbeit kein WLAN-Netzwerk zur Verfügung, erhöht sich der Bedarf des monatlich benötigten Datenvolumens. Daher ist es ratsam, einen Tarif mit höherem Datenvolumen zu buchen. Bei verschiedenen Mobilfunkanbietern können Sie je nach Bedarf aus Tarifen mit mehr als 100 GB pro Monat wählen – zudem sind auch Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen erhältlich.
Anders sieht es hingegen aus, wenn Ihre Angestellten in ihrem Aufgabenbereich stärker auf das Internet angewiesen sind, etwa weil sie:
Steht den Nutzenden bei Ihrer Arbeit kein WLAN-Netzwerk zur Verfügung, erhöht sich der Bedarf des monatlich benötigten Datenvolumens. Daher ist es ratsam, einen Tarif mit höherem Datenvolumen zu buchen. Bei verschiedenen Mobilfunkanbietern können Sie je nach Bedarf aus Tarifen mit mehr als 100 GB pro Monat wählen – zudem sind auch Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen erhältlich.
Social Media ist nicht nur ein Freizeitvergnügen. Es gibt viele Menschen, die soziale Netzwerke beruflich nutzen. Für solche Berufsgruppen spielt das Datenvolumen vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn sie viel mobil arbeiten und z. B. Livestreams über das Firmenhandy abhalten oder von unterwegs Inhalte hochladen.
Apps wie Social-Media-Anwendungen verbrauchen viel Datenvolumen, da viele Videos und Bilder abgerufen werden. Ein Beispiel sind Bilder im Feed von Instagram oder auch das Abspielen von Storys und Reels des sozialen Netzwerks.
Einen besonders hohen Datenverbrauch hat zudem die Videoplattform YouTube: Werden Videos gestreamt oder hochgeladen, wirkt sich dies stark auf das genutzte Datenvolumen aus. So können bei einer Stunde Nutzung von YouTube, je nach Einstellungen der Videoqualität, bis zu 2 GB Datenvolumen verbraucht werden. Zum Vergleich: Beim Scrollen durch einen durchschnittlichen Instagram-Feed fallen pro Stunde rund 200 Megabyte (MB) Datenvolumen an.
Im Homeoffice greifen Ihre Mitarbeitenden normalerweise auf eine stabile WLAN-Verbindung oder einen kabelgebundenen Internetanschluss zurück. Doch gerade für Angestellte, die flexibel zwischen Büro, Homeoffice und mobilem Arbeiten wechseln, kann das mobile Datenvolumen auch zu Hause relevant werden.
In diesen Fällen kann die mobile Datenverbindung über das Firmenhandy oder einen LTE-Router eine wertvolle Alternative zum festen Kabel- oder DSL-Anschluss sein.
Die meisten Tätigkeiten im Homeoffice benötigen eher geringe Datenmengen – etwa das Versenden von E-Mails oder die Arbeit an Dokumenten in der Cloud. Allerdings gibt es auch hier Faktoren, die den Datenverbrauch erheblich in die Höhe treiben können:
Um im Homeoffice reibungslos arbeiten zu können, ohne durch zu niedriges Datenvolumen eingeschränkt zu werden, empfiehlt es sich, Business-Tarife mit mindestens 15 GB Datenvolumen pro Monat zu wählen, je nach Nutzungshäufigkeit und -intensität. Für Angestellte, die häufig Videokonferenzen abhalten oder große Datenmengen bewegen, kommen sogar Tarife mit unbegrenztem Datenvolumen infrage, um jederzeit flexibel auf Netzwerkschwankungen zu reagieren.
Haben Sie Ihr monatliches Datenvolumen für Ihre Mobilfunkverbindung überschritten, drosselt Ihr Anbieter oft die Bandbreite und damit die Internetgeschwindigkeit erheblich. Die Geschwindigkeit, mit der Sie für den Rest des Rechnungsmonats surfen können, ist dann stark eingeschränkt und beträgt nur noch einen Bruchteil der üblichen Bandbreite. Webseiten, Bilder und Videos laden dann nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr – auch Videotelefonie ist dann kaum mehr möglich.
Um in einem solchen Fall wie gewohnt weiterarbeiten zu können, haben Sie die folgenden Möglichkeiten:
Mobilfunkanbieter bieten üblicherweise unterschiedlich große, zusätzliche Datenpakete an. Auch Tagesflatrates mit unbegrenztem Datenvolumen sind erhältlich – in der Regel aber recht kostenintensiv.
Eine Alternative bieten Tarife mit flexibler Datenabrechnung. Statt ein festgelegtes Datenvolumen zu buchen, zahlen Sie hier eine geringe Grundgebühr für eine Telefonie und SMS-Flat und ein Basis-Datenvolumen. Die Abrechnung des verbrauchten Datenvolumens erfolgt stufenweise – je nachdem, wieviel Sie verbrauchen.
In Monaten mit geringem oder ohne Verbrauch bleibt es bei der niedrigen Grundgebühr. Nutzen Sie im Folgemonat mehr mobile Daten, erhöht sich der monatliche Preis entsprechend der Datennutzungsstufe. Gleichzeitig ist der monatliche Preis nach oben gedeckelt. Auch bei intensivem Datenverbrauch behalten Sie und Ihr Unternehmen so die volle Kostenkontrolle.
Sollten Ihre Mitarbeitenden regelmäßig an die Grenzen ihres Tarifs stoßen, kann ein Tarif mit moderner, flexibler Datenautomatik oder ein Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen eine sinnvolle Option sein.
Damit es gar nicht erst zur Drosselung kommt, bei der Sie mit Einschränkungen zu kämpfen haben, gibt es verschiedene Methoden, um den Datenverbrauch von vornherein zu reduzieren:
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Mobiles Arbeiten benötigt dann mobiles Datenvolumen, wenn kein WLAN nutzbar ist. Die erforderliche Datenmenge ist abhängig von der Tätigkeit. Gehören viele Up- und Downloads zum Job und nehmen Ihre Teammitglieder regelmäßig an Videocalls teil, verbraucht das schnell mehrere GB im Monat. Zur Orientierung: Je nach genutzter App liegt der Datenverbrauch einer Videokonferenz bei etwa 4 bis 5 MB pro Minute, in einer Stunde also schon bei etwa 300 MB.
Der Bedarf ist stark abhängig von der Tätigkeit. Nutzen Sie das Handy nur gelegentlich zum Beantworten von Nachrichten und E-Mails, genügt ein Tarif mit geringerem Datenvolumen, etwa 5 bis 10 GB pro Monat, aus. Nehmen Sie hingegen häufig mobil an Videokonferenzen teil, laden Daten in die Cloud und nutzen Social Media beruflich, kann das schnell zu einem Bedarf von 5 bis 6 GB pro Tag führen.
Wie viel Datenvolumen Ihnen für den Rest des Monats noch zur Verfügung steht, prüfen Sie einfach und zuverlässig über die entsprechende App Ihres Mobilfunkanbieters. Außerdem gibt es die Möglichkeit, in den Smartphone-Einstellungen (unter Android und iOS) den Datenverbrauch zu kontrollieren.
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