14.08.2023
Der technologische Fortschritt und neue Arbeitsmodelle verändern unsere Arbeitsplätze. Ein zentraler Aspekt ist dabei der Smart Workplace: Unternehmen jeder Größe sollten Ihre Arbeitsumgebungen den Anforderungen von New Work anpassen. Hier erfahren Sie, welche Transformationsprozesse nötig sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben und im War for Talents zu bestehen.
Technologische Innovationen verändern die Arbeitswelt. Die dynamische Entwicklung im Zuge der Digitalisierung wird unser Verständnis von Arbeitsprozessen, Zusammenarbeit und Management in Zukunft nachhaltig verändern. Beispiele für Technologien, die nach heutigem Kenntnisstand einen erheblichen Einfluss haben werden, sind:
In der heutigen digitalen Ära, in der Fachkräfte rar sind, werden viele traditionelle Arbeitsmodelle durch moderne, flexiblere Ansätze ersetzt. Die nachfolgenden Entwicklungen werden die Ausgestaltung von Arbeitsumgebungen in Zukunft beeinflussen:
Alle genannten Arbeitsmodelle erfordern einen umfassenden Einsatz von Technologien, insbesondere von Kommunikationstools. Plattformen wie z. B. Microsoft 365 und Teams, Zoom oder Slack ermöglichen es, dass Mitarbeitende trotz physischer Distanz effektiv zusammenarbeiten. Diese Softwarelösungen bieten Funktionen für Videokonferenzen, gemeinsames Arbeiten an Dokumenten, Aufgabenmanagement und vieles mehr. Es ist daher wichtig, dass Unternehmen in diese Technologien investieren und ihre Mitarbeitenden darin schulen, sie effektiv zu nutzen.
Die rasanten technologischen Entwicklungen im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wirken sich erheblich und stetig auf die Arbeitswelt aus. Das führt zu Veränderungen in bestehenden Berufen, während gleichzeitig völlig neue Aufgabenfelder entstehen und manche ganz wegfallen.
Viele bestehende Berufsbilder werden sich weiterentwickeln, um neue Technologien und Arbeitsweisen zu integrieren. Programmierarbeiten werden z. B. immer stärker von KI-Technologien beeinflusst und Lehrkräfte könnten immer häufiger digitale Plattformen für Fernunterricht nutzen. Gleichzeitig dürften sich Berufe in der Fertigung und im Kundenservice durch Automatisierung und KI noch stärker verändern. Hier sollten Sie Ihren Beschäftigten die Möglichkeit zur Weiterbildung und Umschulung einräumen, um mit diesen Veränderungen Schritt halten zu können.
Mit den neuen Technologien entstehen neue Tätigkeitsfelder. Beispiele für solche Berufsbilder sind Datenwissenschaftler, die große Datenmengen analysieren und interpretieren, oder VR-Designer, die virtuelle Realitäten für verschiedene Anwendungen gestalten. Diese Tätigkeiten erfordern oft spezialisierte Kenntnisse und entsprechend geschulte Experten sind auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt.
Während sich einige Berufe anpassen und neue entstehen, werden manche Tätigkeitsfelder durch Automatisierung oder künstliche Intelligenz an Bedeutung verlieren. Dies betrifft insbesondere Aufgaben, die repetitiv und regelbasiert sind und daher leicht von Maschinen übernommen werden können.
Wichtig für Sie ist, diesen Wandel zu erkennen und proaktiv anzugehen. Das bedeutet auch hier, die Mitarbeitenden kontinuierlich weiterzubilden und in Technologien zu investieren. Gleichzeitig müssen die Rahmenbedingungen angepasst werden: Das Aus- und Weiterbildungssystem muss den Anforderungen des Arbeitsmarktes der Zukunft gerecht werden.
Die Smart-Workplace-Studie von O2 und IDG Research Services aus dem Jahr 2020 beleuchtet das Thema „Arbeiten im 21. Jahrhundert“ im Kontext des plötzlichen und weitreichenden Übergangs zum Homeoffice aufgrund der Coronapandemie. Die Studie identifiziert erhebliche Herausforderungen in den Bereichen IT-Infrastruktur, Prozesse und IT-Sicherheit, die z. B. für CTOs und IT-Spezialisten relevant sind.
Laut einer Befragung im Zuge dieser Studie bewerteten etwa die Hälfte der teilnehmenden CEOs die Umsetzung ihrer Smart-Workplace-Lösungen als „sehr gut“. Eine Einschätzung, die nur jeder siebte Beschäftigte teilte. Insgesamt äußerten rund 75 % der befragten Angestellten nur geringe bis mäßige Zufriedenheit mit der Flexibilität und Modernität ihres Arbeitsplatzes.
Verantwortliche sollten demzufolge kontinuierlich prüfen, inwiefern ihr Unternehmen den aktuellen Anforderungen an moderne Arbeitsmodelle entspricht. Die Studie spiegelt zudem die Notwendigkeit sowie den Wunsch an Unternehmerinnen und Unternehmer wider, aktiv zu werden und sich anhaltenden Herausforderungen zu stellen. Sie zeigt, wie New Work und Digitalisierung die Unternehmenskultur beeinflussen können.
Ihre Aufgabe als Führungskraft sollte es demnach sein, die Kommunikation zu verbessern und mehr Flexibilität zu ermöglichen. So lässt sich die Produktivität steigern und gleichzeitig die Zufriedenheit von Mitarbeitenden und Kunden erhöhen.
Laut der Studie müssen in diesem Anpassungsprozess erhebliche Hürden überwunden werden. Darunter Mängel in der IT-Infrastruktur (genannt von über 28 % der Befragten) und unausgereifte Prozesse (genannt von 25,9 % der Befragten). Gleichzeitig gaben rund 80 % der befragten Unternehmen an, bei der Transformation zum modernen Arbeitsplatz auf externe Dienstleister und Experten zurückzugreifen.
Die 60-seitige Studie bietet einen detaillierten Überblick über die aktuelle Situation, Herausforderungen, Chancen und Risiken und gibt wertvolle Einblicke in verschiedene Perspektiven auf den Arbeitsplatz der Zukunft. Die komplette Studie Smart Workplace 2020 finden Sie unter dem angegebenen Link.
In der Arbeitswelt von morgen sind Anpassungsfähigkeit und kontinuierliches Lernen ein Schlüssel zum Erfolg. Damit Sie proaktiv eine Strategie für den Wandel entwickeln können, folgen an dieser Stelle einige Schritte zur Vorbereitung Ihres Unternehmens auf die Arbeit der Zukunft:
In der digitalisierten Arbeitswelt spielen Datenschutz und Datensicherheit eine entscheidende Rolle. Mit zunehmender Vernetzung und der Nutzung cloudbasierter Technologien steigt das Risiko von Datendiebstahl und Cyberattacken. Unternehmensverantwortliche sollten daher auch an dieser Stelle proaktiv handeln, um den Schutz sensibler Daten kontinuierlich zu gewährleisten.
Die Zukunft der Arbeit bringt viele Herausforderungen, aber auch große Chancen mit sich. Mit den richtigen Strategien und Technologien können Sie in Ihrem Unternehmen diese Veränderungen nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und ambitionierte Talente als neue Mitarbeitende zu gewinnen.
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Die Arbeit der Zukunft wird stark von Technologien wie KI, IoT und Cloud-Computing geprägt sein und verstärkt auf Flexibilität, Fernarbeit und digitale Zusammenarbeit setzen. Arbeitsmodelle wie Homeoffice und hybrides Arbeiten werden immer weiter in den Fokus rücken.
Die Arbeit wird sich insofern verändern, als dass neue Technologien in den Arbeitsalltag integriert werden, Arbeitsmodelle flexibler werden und sich die Anforderungen an die Qualifikationen der Mitarbeitenden verändern.
Bis 2030 wird die Arbeitswelt zunehmend digitalisiert sein, mit einer starken Präsenz von KI und Automatisierung. Die Art und Weise wie wir arbeiten, wird sich dadurch grundlegend verändern.
Ein Smart Workplace ist ein Arbeitsplatz, der moderne digitale Technologien, insbesondere IoT und KI, nutzt, um eine effizientere, flexiblere und vernetzte Arbeitsumgebung zu schaffen.
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