21.08.2024
81 % der deutschen Unternehmen nutzen die Cloud und weitere 14 % planen oder diskutieren die Nutzung. Das ergab der Cloud Report 2024 des Digitalverbands Bitkom. Die Public Cloud steht dabei für viele Unternehmen hoch im Kurs – 50 % nutzen sie bereits, weitere 31 % denken darüber nach. Was sind die Vorteile der Public Cloud? Lohnt sich das Modell für Ihr Unternehmen?
In einer Public Cloud stellt ein Drittanbieter mehreren Kunden Cloud-Services über das öffentliche Internet bereit. Das Angebot steht allen zur Verfügung, die es nutzen möchten. Dabei zahlen Kunden nur für die Dienste, die Sie in Anspruch nehmen. Sie können diese schnell und flexibel skalieren und an die aktuelle Firmensituation anpassen, während der Provider die Hardware wartet und managed. Zu den Angeboten zählen u. a. Cloud-Speicher und Cloud-Computing-Dienste.
Die Bezeichnung Public Cloud oder öffentliche Cloud bezieht sich auf den Zugriff über das Internet und die Öffentlichkeit des Angebots. Sie nutzen dieselbe Infrastruktur, wie andere Unternehmen, erhalten aber eine abgeschlossene Umgebung auf den Servern. Ihre Daten sind nicht öffentlich einsehbar.
Es gibt drei Service-Modelle der Public Cloud:
Public Cloud und Private Cloud haben unterschiedliche Anwendungsfälle und Zielgruppen. Das wichtigste Merkmal einer Private Cloud ist die exklusive Nutzung der Infrastruktur durch ein einziges Unternehmen. Viele Unternehmen hosten ihre Private Cloud in einem eigenen Rechenzentrum auf dem Firmengelände (On-premises). Das ist gleichzeitig der größte Unterschied zur Public Cloud, bei der die exklusive Nutzung der Infrastruktur nicht gegeben ist, sondern mit anderen geteilt wird.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es weitere Private-Cloud-Modelle gibt. Sie müssen nicht zwangsläufig ein Rechenzentrum auf dem Firmengelände errichten und die gesamte Hardware selbst beschaffen. Mit Hostet, Managed oder Virtual Private Clouds mieten Sie die Infrastruktur bei einem Cloud-Anbieter, nutzen diese aber exklusiv. Weitere Details erfahren Sie im verlinkten Artikel:
Die Vor- und Nachteile eines jeden Cloud-Modells muss jedes Unternehmen individuell gewichten und entsprechend der eigenen Situation abwägen: Was für einen mittelständischen Handwerksbetrieb ein großer Vorteil ist, kann für ein Steuerberatungsbüro ein Nachteil sein. Besonders im Bereich der Sicherheit und Compliance wird das deutlich.
Public Clouds bieten ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Dazu zählen u. a.
Public Clouds …
Software-as-a-Service (SaaS)
Plattform-as-Service (PaaS)
Infrastructure-as-a-Service (IaaS)
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Der maßgebliche Unterschied zwischen öffentlicher und privater Cloud liegt in der Infrastruktur. Eine Public Cloud wird über öffentlich zugängliche Infrastruktur bereitgestellt – sie ist mehrmandantenfähig, kann also von mehreren Kunden genutzt werden. Die Daten eines jeden Unternehmens sind dennoch sicher und nicht öffentlich einsehbar. Eine Private Cloud hingegen nutzt eine exklusive Infrastruktur. Das kann ein eigenes Rechenzentrum oder exklusiv bereitgestellte Server sein.
Bekannte Anbieter von Public Clouds sind u. a.
Microsoft Azure
Amazon Web Services (AWS)
Google Cloud
IBM Cloud
Bekannte Beispiele sind Cloud-Speicher wie Microsoft OneDrive, Google Drive oder Apple iCloud. Darüber hinaus gibt es Cloud-Computing-Angebote wie Software-as-a-Service (SaaS), bei denen Software über das Internet bereitgestellt wird. Dazu zählen beispielsweise Tools zum Kundenmanagement, zur Zeiterfassung, für die Buchhaltung und Office-Anwendungen.
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